Kosten

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Eine Sitzung hat bei mir eine feste Dauer von 50 Minuten und ich berechne hierfür € 80,-.

Diese Basisgebühr dient als Bemessungsgrundlage für Einzeltherapiesitzungen. Für Paare und Familien, sowie Gruppentherapien können aber, je nach Fragestellung, Unterschiede entstehen.

Die erste Sitzung einer Therapie dient zum Kennenlernen und um herauszufinden, welches in Ihrem Fall das geeignete Verfahren ist. Nach der zweiten Sitzung mache ich Ihnen einen Kosten- und Therapievorschlag, der die weiteren Schritte beinhaltet. Ich bespreche mit Ihnen auch sofort die voraussichtliche Dauer der Therapie und die Häufigkeit der Sitzungen. Die daraus entstehenden Kosten und die Zahlungsmöglichkeiten sind dann für Sie direkt am Anfang transparent.

Die Kosten für Diagnostik und Begutachtungen sind sehr vom notwendigen Umfang abhängig. Ich richte mich hierbei aber grundsätzlich nach der GOP (Gebührenordnung für Psychotherapeuten).

Für mich ist es sehr wichtig, dass Sie meine Leistungen auch „human“ bezahlen können, ohne sich dabei zu überfordern. Fragen Sie mich ruhig über Möglichkeiten einer bequemeren Ratenzahlung ihrer Therapie oder andere „humane" Lösungswege.

Warum müssen Sie die Kosten für die Pychotherapie bei mir selbst tragen?

Selbstübername der Kosten

Die Kosten für Psychotherapie werden nur dann von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, wenn die zwei folgenden Bedingungen erfüllt sind:

1. Der Psychotherapeut hat eine Kassenzulassung für Psychotherapie in einem der drei anerkannten Verfahren (Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Verhaltenstherapie)

und

2. der Patient sucht die Hilfe eines Psychotherapeuten für die Behandlung einer psychischen Störung mit Krankheitswert.

In allen anderen Fällen ist die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht zulässig.

Systemische Einzel-, Paar und Familientherapie oder Gestalttherapie sind beispielsweise bewährte psychologische Therapieverfahren, deren Kosten dennoch von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht getragen werden. In diesen Verfahren ausgebildete Psychologen können nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Die privaten Krankenversicherungen haben keine einheitlichen Regelungen hierfür. Diese hängen oft vom vereinbarten Tarif ab.

Psychotherapie oder psychologische Beratung als fachkundige Unterstützung bei der Lösung eines Paar-, Familien-, Erziehungskonflikts oder die psychologische Begleitung bei Prozessen der existentiellen Sinnerfassung gehören nicht zu den Leistungen einer Krankenkasse.

Wenn Sie aber die psychotherapeutische Behandlung für heilende Interventionen aus eigener Tasche zahlen müssen, auch wenn Sie sich z.B. für ein Verfahren wie die von mir angebotene systemische Therapie entschieden haben, so dürfen Sie die Kosten als außergewöhnliche Belastungen steuermindernd in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt verlangt allerdings ein vor der Behandlung ausgestelltes amtsärztliches Attest, auch dann, wenn der Psychotherapeut selbst Arzt ist. Anstelle des amtsärztlichen Attests reicht auch die Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung.

Wenn sie privat versichert sind oder eine entsprechende Zusatzversicherung besitzen, die die Kosten für Heilpraktiker bei psychotherapeutischen Dienstleitungen deckt, können Sie unter Umständen die Gebühren erstattet bekommen, die ich Ihnen in Rechnung stelle. Da es aber bei den privaten Versicherungen unterschiedliche Handhabungen und Tarife gibt, empfehle ich Ihnen, dieses Anliegen direkt mit Ihrem Versicherer zu klären.